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W-LAN-Technologie hält Einzug an weiteren Schulen

Sie ist ein Schmuckstück seit Abschluss der Komplexsanierung im Jahre 2011 – und doch sind schon wieder Handwerker in der Kooperativen Gesamtschule Herzog Ernst in Gotha unterwegs. Das imposante Neorenaissance-Gebäude bedarf aber keiner Instandsetzung, sondern wird derzeit technisch aufgewertet – und zwar um flächendeckende W-LAN-Zugänge.

Enrico Aßmann von Telefon Service Klein bringt die Access-Points u. a. an der Decke des Speiseraumes an.

 

Mitarbeiter der Telefon-Service Klein GmbH aus Waltershausen sind seit vergangener Woche im Gebäude unterwegs, um die Voraussetzungen zu schaffen, dass über so genannte Zugangspunkte („Access-Points“) die Nutzung einer kabellosen Internetverbindung realisiert wird. Parallel dazu wird auch die Regelschule in Crawinkel mit der Technologie ausgestattet. Bis Ende September sollen die Arbeiten in beiden Einrichtungen abgeschlossen sein; vorgesehen sind weiterhin die Regelschulen Mechterstädt, Tambach-Dietharz sowie das Perthes Gymnasium Friedrichroda und die Arnoldischule. Für 2018 stehen insgesamt 450.000 Euro bereit, um die Technologie in diese Schulen zu bringen. Bereits im vorvergangenen Jahr ging die Regelschule Nessetalschule in Warza als erste allgemeinbildende Schule drahtlos online; das Gustav-Freytag-Gymnasium Siebleben und die Burgenlandschule Wechmar folgten im Jahr 2017. „Mobiler Internetzugang ist auch für die Schulen die Infrastruktur der Zukunft“, bringt es Landrat Onno Eckert auf den Punkt. Er dankt dem Freistaat Thüringen für die besondere Investitionspauschale für Schulen, die 2018 ausgereicht wurde und dem Landkreis unter anderem die Finanzierung des W-LAN-Ausbaus ermöglicht.

 

Technik folgt Pädagogik – eigene Konzepte in Arbeit

 

Dabei geht es nicht darum, den Mädchen und Jungen für deren private Handys oder Tablets einen Zugriff zu verschaffen, sondern die Nutzung von Internetdiensten im Unterricht zielgerichtet einzusetzen. „Die digitale Revolution macht vor der Unterrichtsgestaltung nicht Halt. Und so, wie wir versuchen, baulich gute Lernbedingungen zu schaffen, muss das auch für die technischen Voraussetzungen im Unterricht gelten“, sagt Eckert. Wie die Möglichkeiten langfristig sinnvoll genutzt werden können, klären begleitende Konzepte, für deren Entwicklung der Landkreis je 25.000 Euro in den Jahren 2018 und 2019 zur Verfügung hat. Unter dem etwas sperrigen Titel „Pädagogische Digitalisierungs-Konzepte der Schulen und die Entwicklung einer IT-Strategie und eines Trägerkonzeptes für unsere Schulen“ sollen Potentiale aufgezeigt werden, die bislang mangels Anbindung noch nicht ausgeschöpft werden konnten. „Grundsätzlich gilt dabei aber das Motto: Technik folgt Pädagogik“, legt Landrat Onno Eckert Wert auf das strategische Vorgehen.

 

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Warzaer Regelschule. Dort sind die Mädchen und Jungen bereits ‚alte Hasen‘, was den mobilen Zugang betrifft. Sie lernen bereits mit so genannten Net-Books, auf denen sie Aufgaben selbstständig erledigen, Informationen recherchieren, aufbereiten und präsentieren. Mithilfe des W-LAN-Zugangs, der seitens der Schulverwaltung mit Filtern ausgestattet wird, sind selbstständig im Netz unterwegs und bereiten sich auf die Herausforderungen des Arbeitsalltags vor.

 

Erfahrungen aus diesen Projekten fließen schon heute in die Beratungen einer Arbeitsgruppe des Thüringer Bildungsministeriums ein, die konkrete Handlungsunterstützungen für die Schulen im Bereich der Digitalisierung erarbeitet.

 

Ausbau wird strategisch vorangetrieben

 

Das W-LAN-Ausbauprogramm soll in den kommenden Jahren fortgesetzt werden. Bis 2020 plant der Landkreis dafür rund 1,4 Mio. Euro, die zunächst Gymnasien, Regel- und Berufsschulen zugutekommen werden. Doch auch an den Grund- und Förderschulen sollen ab 2019 erste Planungen (so genannte Ausleuchtung) zur Vorbereitung der WLAN-Installation durchgeführt werden. Eine Ausnahme bildet die zukünftige Grundschule in Ohrdruf: Hier wird die Technik nach Abschluss der Erweiterung zur Jahresmitte 2019 bereits zur Verfügung stehen.

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