Medieninformationen - Detail

Neue Fahrzeuge für die Blaulichtflotte des Landkreises

Vier Neuzugänge verstärken bis Jahresende 2019 die Blaulichtflotte des Landkreises Gotha. Im Rahmen eines Medientermins wurden ein Tanklöschfahrzeug (TLF) 3000 an die Feuerwehr Bad Tabarz sowie ein Einsatzleitwagen an die Stützpunktfeuerwehr Gräfentonna übergeben.

Gruppenbild mit Landrat und Bürgermeister: Die Bad Tabarzer Floriansjünger freuen sich über den Neuzugang des TLF 3000.

Der Einsatzleitwagen für die Stützpunktfeuerwehr Gräfentonna bietet im Inneren Arbeitsplätze zur Führung von Feuerwehreinheiten.

Der Kreisverband des DRK in Gotha konnte einen Betreuungs-LKW vom Land übernehmen, der u. a. zur Versorgung von größeren Personenzahlen ausgelegt ist.

Über zusätzliche Ausrüstung freut sich die Freiwillige Feuerwehr Dachwig kurz vorm Jahresende: Erik Essiger (l.) und Cliff Engelhardt (r.) präsentieren gemeinsam mit Gothas Landrat Onno Eckert Schere, Spreizer und Rettungszylinder, die für rund 20.000 Euro angeschafft wurden.

 

Der DRK-Kreisverband Gotha stellte zudem den Betreuungs-LKW vor, der vom Freistaat Thüringen finanziert und dem Landkreis Gotha für den Katastrophenschutz zugewiesen worden war. Noch im Zulauf befindet sich ein weiterer Einsatzleitwagen, der bei der Freiwilligen Feuerwehr in Friedrichroda stationiert wird. Bis Jahresende soll er ausgeliefert sein. Die Gesamtkosten für alle drei Feuerwehrfahrzeuge belaufen sich auf rund 535.000 Euro, von denen 130.000 Euro über Fördermittel des Landes Thüringen bereitgestellt worden sind.

 

Landrat Onno Eckert nutzte die Übergabe, um die Arbeit der ehrenamtlichen Hilfskräfte im „roten“ (sprich feuerwehrseitigen) und „weißen“ (Sanitätsdienst- und Katastrophenschutz-) Bereich zu würdigen: „Investitionen wie diese werden veredelt durch die stetige Einsatzbereitschaft unserer Frauen und Männer, die unsere Anerkennung verdient und findet. Die beste und teuerste Technik allein hilft nichts, wenn sie nicht durch erfahrene und motivierte Helferinnen und Helfer zum Einsatz gebracht wird.“

 

Bad Tabarzer TLF ist auch für Waldbrände gewappnet

 

Der Bad Tabarzer Neuzugang ist für den überörtlichen Brandschutz bestimmt und als TLF 3000 auch für die Bekämpfung von Waldbränden geeignet. Während der großen Waldbrandübung in Luisenthal im September dieses Jahres zeigte, dass im Ernstfall viele Tanklöschfahrzeuge als Wasserzubringer für eine Löschwasser¬versorgung an der Einsatzstelle benötigt werden. Nicht zuletzt wegen der weiten Waldflächen im westlichen und südlichen Teil des Landkreises hat das Land die Anschaffung eines weiteren Tanklöschfahrzeugs gefördert. Das TLF 3000 basiert auf einem MAN-Fahrgestell und ist mit einem Frontsprühbalken zum Selbstschutz bei Vegetationsbränden ausgerüstet.

Die beiden Einsatzleitfahrzeuge (ELW) kommen ebenfalls in der überörtlichen Hilfe zum Einsatz. Sie dienen als Führungsfahrzeuge bei größeren Ereignissen, die eine Einsatzleitung vor Ort erfordern. Die beiden ELW verfügen deshalb über eigens ausgerüstete mobile Arbeitsplätze; als mobiler Unterbau dient ein Transporter-Fahrgestell.

 

Der Betreuungs-LKW für den Katastrophenschutz wiederum wurde komplett vom Freistaat Thüringen finanziert und dem DRK vor einigen Wochen in Erfurt übergeben. Die heutige Vorstellung war die erste öffentliche im Landkreis Gotha.

 

Weiteres Gerät für die Helfer beschafft

 

Neben den großen Investitionen in den Fuhrpark sind es auch die kleineren Anschaffungen, die den Kameradinnen und Kameraden die Arbeit erleichtern. So hat das Amt für Sicherheit und Ordnung vor wenigen Wochen eine Drohne beschafft. Sie wird bei der Aufklärung von Einsatzlagen die Arbeit erleichtern. Für diese Investition von 10.000 Euro hatte der Freistaat Thüringen kurzfristig eine Förderung von 50 Prozent ermöglicht.

Auch in das Feuerwehrtechnischen Zentrum hat der Landkreis im Jahr 2019 investiert, um die Einrichtung auf dem Stand der Technik zu halten. So wurden eine neue Endlosleiter sowie ein neues Laufband in Dienst gestellt. Auf diesen Geräten müssen im jährlichen Streckendurchgang alle Atemschutzgeräteträger ihre Kondition bewiesen. Die Kosten belaufen sich auf ca. 30.500 Euro.

Für die überörtlich wirkenden Feuerwehren hat der Landkreis auch andere Gerätschaften wie einen akkubetriebenen Rettungssatz, ein Belademodul für Hochwassereinsätze sowie Atemschutztechnik neu beschafft und dafür etwa 60.000 Euro ausgegeben. Die Unterhaltungskosten für alle Feuerwehrfahrzeuge des Landkreises belaufen sich in diesem Jahr auf ca. 20.000 Euro.

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