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Seit 20 Jahren Vorreiter bei der Brandschutzerziehung

Wer rund 50.000 Kinder und Jugendliche vor den Gefahren des Feuers gewarnt und über das richtige Verhalten im Brandfall belehrt hat, darf stolz auf diese Bilanz sein.

Herbert Christ ist Kreisjugendfeuerwehrreferent.

Herbert Christ, seit 1. April 1999 hauptamtlicher Kreisjugendfeuerwehrreferent, blickt zum 20-jährigen Dienstjubiläum auf diese Zahl zurück. Er ist beim Kreisfeuerwehrverband Gotha angestellt und führt die Brandschutz-erziehung in Grundschulen, Kindergärten und den weiterführenden Schulen im Landkreis Gotha durch. „Da kommt man pro Jahr auf rund zweieinhalbtausend junge und wissbegierige Teilnehmer“, sagt Christ. Für ihn sind es erbauliche Momente, wenn ihm die Kinder zur Schulung die besten Grüße ihrer Eltern ausrichten – weil diese auch den Unterricht noch in guter Erinnerung behalten haben. Spielerisch und trotzdem mit dem notwendigen Ernst bringt Christ den Mädchen und Jungen den Stoff nahe – unter anderem mithilfe des Brandhauses, das vor fünf Jahren dank Unterstützung der Regionalstiftung der Kreissparkasse Gotha angeschafft werden konnte.

 

Konzept macht international Schule

 

Dass sich jemand hauptamtlich um die Präventionsarbeit kümmert, war 1999 noch Neuland. Der Landkreis Gotha beschritt den Weg, die Stelle des Kreisjugendfeuerwehrreferenten über die damalige, so genannte Jugendpauschale zu finanzieren. Bis heute sorgt eine gemeinsame Finanzierung aus Landes- und kreislichen Mitteln für die Jugendsozialarbeit dafür, dass Herbert Christ das Wissen weitervermitteln kann. Christ war nicht nur der erste, sondern über lange Jahre der einzige Jugendfeuerwehrreferent mit diesem Profil. Seine Arbeit fand weithin Anerkennung – und das über die Grenzen Thüringens hinaus. Auf Fachtagungen stellte der heute 54-Jährige seine Arbeit vor. Nachahmer fand das Gothaer Konzept schließlich sogar in Bulgarien und Estland. Auch im Freistaat fand das Modell Beifall – doch blieb die Forderung, dass die Brandschutzerziehung verbindlich geregelt werden soll, lange unerfüllt. Erst 2018 verpflichtete die Novelle des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes die Landkreise, die Brandschutzerziehung verbindlich zu unterstützen.

 

Über die pädagogische Arbeit hinaus knüpft Christ vor allem die Fäden in der Jugendverbandsarbeit: Die ordnungsgemäße Beantragung und Verwendung der Fördermittel für die inzwischen 82 Jugendwehren (rund 18.000 Euro/Jahr, die vom Land über den Kreis ausgereicht werden) geht über seinen Tisch. Darüber hinaus gilt es, mit großem ehrenamtlichem Helferkreis die jährlichen Kreisausscheide, Kreisgeländeläufe und Kreiszeltlager der Jugendwehren zu organisieren und durchzuführen. „Dass wir aktuell rund 950 Kinder und Jugendliche in den Bambini- und Jugendwehren verzeichnen, ist das große Verdienst der engagierten Jugendwarte vor Ort. Wenn ich im Hintergrund organisatorisch helfen und Abläufe vereinfachen kann, erreichen wir die beste Aufgabenteilung für Nachwuchsarbeit“, sagt Christ. Ob die Jugendarbeit in der Feuerwehr jung hält? „Natürlich, denn die Inhalte bleiben immer brand-aktuell“, scherzt Herbert Christ. „Und ich fühle mich nicht so alt wie es im Ausweis steht, denn wenn man viel Zeit mit Kindern und Jugendlichen verbringt, hält das fit und jung – und man darf auch manchmal selbst wieder ein wenig Kind sein …“

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