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Rettungswache in Molschleben im Testbetrieb

Notfallmedizinische Versorgung im Landkreis soll verbessert werden

Für die neue Rettungswache haben alle an einem Strang gezogen (v. l.): Lars Oschmann (Geschäftsführer DRK Rettungsdienst Gotha gGmbh), Ferdinand Nagel (stellvertretender Gemeindebrandmeister Molschleben), Marcel Struppert (Bürgermeister Molschleben), Kristin Hellmich (Geschäftsführerin DRK Rettungsdienst Gotha gGmbh), Maximilian Oschmann (Gemeindebrandmeister Molschleben), Birte Kalmring-Schlott (Vorsitzende der VG Nesseaue) und Landrat Onno Eckert.

Um die medizinische Notfallversorgung im Landkreis Gotha weiter zu optimieren, hat am 10. Februar eine neue Rettungswache am Standort Molschleben ihren Betrieb aufgenommen. Vorausgegangen war ein Beschluss des Rettungsdienstbereichsbeirates – bestehend aus dem Landkreis als Aufgabenträger, Krankenkassen als Kostenträger und durchführenden Organisationen. Dieser hatte sich auf Vorschlag des Landkreises für den neuen Standort ausgesprochen.

Die Wache, die im Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr stationiert ist, geht zunächst im Rahmen eines Testbetriebs an den Start. Ziel dieser Erprobungsphase ist es, belastbare Erkenntnisse darüber zu gewinnen, ob und in welchem Umfang sich die Hilfsfristen insbesondere im nördlichen Teil des Landkreises verkürzen lassen. Dafür wird am neuen Wachen-Standort ein Rettungstransportwagen (RTW) samt Besatzung des Deutschen Roten Kreuzes rund um die Uhr vorgehalten.

„Schnelle Erreichbarkeit ist im ländlichen Raum die wohl größte Herausforderung für den Rettungsdienst“, sagt Landrat Onno Eckert und ergänzt: „Doch schnelle Hilfe darf keine Frage des Wohnortes sein. Wir erhoffen uns vom neuen Wachen-Standort, dass die rettungsdienstliche Versorgung im Landkreis deutlich gestärkt wird. Ein Dankeschön für die schnelle Umsetzung vor Ort geht insbesondere auch an die Gemeinde, die Verwaltungsgemeinschaft Nesseaue und die Freiwillige Feuerwehr Molschleben. Ich bedanke mich außerdem für die konstruktive Begleitung der Kostenträger und der Durchführenden.“ 

Die im Testbetrieb gesammelten Daten und Erfahrungen werden im Anschluss umfassend ausgewertet. Auf dieser Grundlage soll entschieden werden, ob die Rettungswache dauerhaft im Bereich des nördlichen Landkreises etabliert werden kann.

Letzte Änderung der Seite:21.11.23, 14:38 Uhr
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