Der Landkreis Gotha hat 2009 mit einem Betrag von 193,43 Euro die thüringenweit geringste Kreisumlage je Einwohner erhoben.
Das geht aus einer aktuellen Auswertung des Statistischen Landesamts hervor. Auf den Plätzen zwei und drei folgen in der Spitzengruppe der Landkreis Greiz mit 212,37 sowie der Landkreis Hildburghausen mit 213,20 Euro pro Kopf. Am stärksten zur Kasse gebeten wurden hingegen die Kommunen im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt mit 321,81 sowie im Saale-Orla-Kreis mit 275,09 Euro Umlagebetrag je Einwohner.
Die Kreisumlage ist nach den Zuweisungen des Landes die wichtigste Einnahmequelle der Landkreise. Sie wird prozentual von den kreisangehörigen Städten und Gemeinden erhoben. Der Erhebung liegt die so genannte Umlagekraft jeder Kommune zugrunde, die sich individuell an deren Steuereinnahmen und Schlüsselzuweisungen orientiert.
Auch im Jahr 2010 werden die Städte und Gemeinden im Gothaer Land nur auf das Notwendigste belastet: Der Hebesatz der Kreisumlage liegt unverändert auf Vorjahresniveau bei 27,73 vom Hundert, was nach aktuellem Stand erneut der niedrigste Wert in ganz Thüringen ist.