Medieninformationen - Detail

Bei Pedalrittern steht die 'Städtekette' hoch im Kurs

Gut und gern genutzt wird der Fernradweg Thüringer Städtekette, der den Landkreis von Mechterstädt über Gotha und das Burgenland bis nach Ingersleben durchquert. Das ist das Ergebnis einer Befragung unter Radtouristen, die um die Daten einer automatischen Radfahrerzählung, die seit vergangenen Sommer über ein Zählgerät in Wandersleben läuft, quantitativ untersetzt wurde.


Der Radfernweg Thüringer Städtekette ist bei Einheimischen und Gästen beliebt

Der Radfernweg Thüringer Städtekette verbindet sieben Thüringer Städte (Eisenach, Gotha, Erfurt, Weimar, Jena, Gera, Altenburg) und ist als Teil der Deutschlandroute D4 an das deutsch-landweite Fernradwegenetz angebunden.

Die Arbeitsgemeinschaft aus Touristikern und Planern aller Städte und Landkreise arbeitet seit über zehn Jahren erfolgreich zusammen. Immer mehr Radfahrer sind auf dieser Strecke zu beobachten, insbesondere am Wochenende. Viele Reiseveranstalter haben den Radfernweg in ihre Programme integriert.

Mit der Anschaffung von zwei Zählgeräten entlang des Weges wollte es die AG genauer wissen und die Ergebnisse der Marketingarbeit einmal mit Zahlen belegen.

50.000 Freizeitradler pro Jahr

An zwei Standorten (Wandersleben und Erfurt-Ringelberg) wurden die Radfahrer seit Mai 2016 erfasst. Die quantitativen Ergebnisse sind sehr erfreulich. Täglich fahren zwischen 100 und 270 Radfahrer auf den gemessenen Abschnitten entlang. Die Messergebnisse zeigen, dass während der Fahrradsaison 2016 über 32.000 Freizeit-Radfahrer auf der „Thüringer Städtekette“ unter-wegs waren und über das gesamte Jahr 2016 von etwa 50.000 Freizeit-Radfahrern auszugehen ist.

Über die gesamte Fahrradsaison wurden zusätzlich über 300 Radtouristen befragt – direkt am Radweg durch Studenten der IUBH Erfurt oder in radfahrerfreundlichen Unterkünften entlang des Radfernweges.


Fast 90 Prozent empfehlen den Radfernweg weiter


Als erfreuliches Ergebnis ergab die Befragung, dass die Radtouristen auf ihrer Radtour die schö-nen Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten, die abwechslungsreichen Landschaften, die gute Inf-rastruktur und die radfahrerfreundlichen Unterkünfte besonders beeindruckt hat. Das kulturtou-ristische Angebot wurde als Hauptgrund für eine Radreise auf dem Radfernweg Thüringer Städ-tekette benannt. 86% der Befragten würden den Radfernweg Thüringer Städtekette weiteremp-fehlen.

Deutlich wird auch, dass bei den Altersgruppen die Gäste ab 40 Jahre (85%) dominieren und mehr als die Hälfte älter als 60 Jahre ist. Die Radtouristen sind vorwiegend zu zweit oder in klei-nen Gruppen bis 5 Personen unterwegs. Es werden bevorzugt Tagesetappen von 50 bis 60 Ki-lometern zurückgelegt. Die größte Anzahl der ausländischen Gäste kommt aus den Niederlan-den.

Gut die Hälfte der Übernachtungsgäste reist mit der Bahn an und auch etwa die Hälfte der Be-fragten startet die Radreise in Eisenach, gefolgt von Weimar und Altenburg.


Sieben Tage bleiben die Radler in der Region


„Wir stellen fest, dass Radurlaube mit durchschnittlich 7 Tagen sehr beliebt sind. Die Gäste hal-ten sich somit wesentlich länger in der Region auf als die reinen Städtetouristen“, so Dr. Carmen Hildebrandt, Geschäftsführerin der Erfurt Tourismus und Marketing GmbH und Leiterin der AG Radfernweg Thüringer Städtekette. Vor allem Hotels und Pensionen profitieren von den Radur-laubern, da dies mit Abstand die bevorzugte Unterkunftsart darstellt.

Sehr gerne werden Teilstrecken oder Rundtouren gefahren. Dabei nutzen mehr als die Hälfte weitere Radwege wie beispielsweise Ilmtal-, Saale-, Unstrut-, Gera- oder Werratalradweg.

„Unsere AG Mitglieder haben immer daran geglaubt, dass der Radfernweg Thüringer Städteket-te die Herzen der Radler erobern wird. Inzwischen ist er bei deutschen und niederländischen Radtouristen erkennbar sehr beliebt“, blickt Dr. Carmen Hildebrandt auf die Erfolgsgeschichte zurück. „Und nicht zuletzt nutzen ihn die Bewohner entlang der Route gern und oft zur Erholung.“


Mehr Rastplätze werden gewünscht


Die Untersuchung hat punktuell auch Verbesserungsbedarf bei der Streckenführung und der radtouristischen Infrastruktur ergeben. Zusätzliche Rastplätze und Unterstellmöglichkeiten stehen dabei ganz vorne auf der Wunschliste der Radfahrer. Anregungen und Wünsche der Gäste wurden ermittelt, um diese in Kooperation mit den Partnern entlang des Radfernweges in das vorhandene Angebot zu integrieren oder zu verbessern.

Online finden sich weiterführende Informationen: auf www.thueringer-staedtekette.de können radfahrerfreundliche Unterkünfte entlang des Radfernweges direkt gebucht oder Kartenmaterial bestellt sowie aktuelle Streckenänderungen oder Baustellen eingesehen werden.

Öffnungszeiten des Landratsamtes Gotha


Für die Mehrzahl der Ämter und Bereiche des Landratsamtes Gotha
gelten folgende Öffnungszeiten:

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
09:00 - 12:00 Uhr
13:00 - 17:00 Uhr
09:00 - 12:00 Uhr
09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 18:00 Uhr
09:00 - 12:00 Uhr

Abweichend davon gelten andere Öffnungszeiten
im Jugendamt, im Sozialamt und in der Kfz-Zulassung


Landratsamt Gotha | 18.-März-Straße 50 | 99867 Gotha
Telefon: 03621 214-0 | Telefax: 03621 214-283 | E-Mail: poststellekreis-gthde 


Letzte Änderung der Seite:27.07.17, 13:47 Uhr
­­© Landratsamt Gotha 2016 • Alle Rechte vorbehalten